von Winning Pinot Noir Violette 2014

Mehr Informationen
Füllstand 0,2cm
Zustand der Kapsel Sehr gut – keine Mängel oder Beschädigungen
Zustand des Etiketts Gut – geringfügige Mängel, höchstens leichte Altersspuren
Beurteilungen Lobenberg: 97-99/100
Falstaff: 94/100

Dieser Wein wurde durch unseren Experten geprüft!

50,00 €
Inkl. 0% MwSt., exkl. Versand
Auf Lager
66.67 €/ℓ,  
oder


Beschreibung

Lobenberg: Lobenberg: Dieser Wein wird irgendwann im VDP „Reiterpfad Großes Gewächs“ heißen. Ein Weinberg komplett aus einer selection masalle aus Vosne-Romanée, wie sie ansonsten in Deutschland noch Fritz Keller und Bernhard Huber aus uralten Rebbeständen haben. Die Nase verblüfft. Der biologisch bewirtschaftete Weingarten schafft ohne jegliche Beschränkung niemals einen Ertrag über 30 Hektoliter pro Hektar. Extrem kleine Beeren, welche in ihrer Winzigkeit eher Richtung Johannisbeere laufen. Die Nase ist phänomenal gut, aber auch phänomenal verblüffend. Hagebutte, Schlehe, Rauch, eingekochte Cassis, extrem schwarze Kirsche, rote Johannisbeere, etwas Wacholder, Lorbeer und ganz final vielleicht auch noch ein Hauch Papaya in der Nase. Leicht pfeffrig. Der Mund verblüfft genau so wie die Nase. Man weiß erst mal gar nicht wo man ist. Es ist auf jeden Fall nicht supertypisch für Pinot Noir, aber wir haben einfach Fruchtkomponenten wie Hagebutte, Schlehe, Cassis und Johannisbeere im Vordergrund und ganz unten drunter kommt mit viel Druck dann schwarze Kirsche. Méo-Camuzet? Das ist definitiv ein Wein, den man in einer Blindverkostung niemals nach Deutschland stecken würde. Das ist schon Burgund, aber man sucht nach einem etwas schrägen Erzeuger, der so fokussierte und konzentrierte Sachen macht. Ich glaube ein großer Anteil dieser spezifischen Geschichte liegt daran, dass die Hälfte mit Rappen spontan vergoren wurde. Wenn man dem Wein überhaupt etwas vorwerfen möchte, dann dass er so jung und jetzt noch relativ massiv vom Holz geküsst ist. Er braucht einfach 5 oder mehr Jahre um in eine Genussphase zu kommen. Feiner Rauch, pfeffrige Note am Ende, etwas schwebend. Auf jeden Fall eine Bereicherung für den deutschen Pinot Noir, wenn er auch in der totalen Spannung und inneren Dichte vielleicht den ganz großen Pinot Noirs von Friedrich Becker nachstehend. Wenn Friedrich Beckers Heydenreich ein Musigny Grand Cru ist, ist der Violett auf jeden Fall ein super feiner, geschliffener und extrem verspielter Premier Cru aus Chambolle Musigny oder Gevrey Chambertin. Er hat doch sehr feine, feminine Noten. Er gehört zu den ganz hervorragenden großen Exemplaren der neuen deutschen Rotweinherrlichkeit, zu den Weinen, die anfangen die großen Burgunder zu verjagen. 97-99/100

Falstaff: Schokoladiges Neuholz, kleine rote Beeren, ein klein wenig floral, Kamille. Dicht und stoffig-fest, eine Spur Adstringenz, leicht rappig, wirkt »handwerklich« und sehr fest extrahiert. Eine enorme Tanninfracht – wird eher ein Jahrzehnt als vier, fünf Jahre benötigen. 94/100 (2018)

Details

Mehr Informationen
Herkunft Deutschland, Pfalz
Winzer von Winning
Wein Pinot Noir Violette
Jahrgang 2014
Rebsorte Spätburgunder 100%
Alkoholgehalt 12,5%
Beurteilungen Lobenberg: 97-99/100
Falstaff: 94/100
Inhalt 0,75l
Füllstand 0,2cm
Zustand der Kapsel Sehr gut – keine Mängel oder Beschädigungen
Zustand des Etiketts Gut – geringfügige Mängel, höchstens leichte Altersspuren
Verpackung lose
Allergene Enthält Sulfite
LOT L41791

Interessante Weine