Brauneberger Juffer Sonnenuhr GG 2015+2016

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LOT L1565
Inhalt 0,75l
Füllstand high fill
Zustand der Kapsel Sehr gut – keine Mängel oder Beschädigungen
Zustand des Etiketts Gut – geringfügige Mängel, höchstens leichte Altersspuren
Verpackung lose
Beurteilungen Lobenberg: 98-100/100
78,00 €
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52.00 €/ℓ,  


Beschreibung

Brauneberger Juffer Sonnenuhr GG 2015

Lobenberg: Der Wein liegt in der Säure etwas tiefer, da die Trauben trotz der früheren Lese so reif waren. Der Wein ist in der Nase, verglichen mit dem anderen GG aus der Juffer, deutlich harmonischer, großrahmiger, erhabener in seiner süßen und opulenten Frucht von Steinobst und sehr milder Zitrusfrucht. Dabei dicht, schiebend, lecker und mit unglaublich viel Charme. Im Mund kommt dann eine ähnliche Sensation wie bei der Juffer. Auch hier kommt jetzt Stein, ganz viel Salz, reife pinke Grapefruit, Zitronengras, Assam-Tee und eine ganz komplexe Fruchtcharakteristik mit Orangen und Passionsfrucht. Das ganze etwas weniger Phenolik zeigend als in der Juffer oder durch den üppigeren Körper besser abgepuffert. Es ist runder, charmanter, dichter und üppiger. Aber was ist üppig 2015 in Mosel, Saar und Ruwer? Alles immer cool und glasklar, verglichen schon mit dem Rheingau, geschweige denn mit der Nahe, Rheinhessen und Pfalz, sind die 15er aus der Mosel so zart und fein und verspielt und kühl und... Insgesamt nur in der Körbchengröße etwas mehr als die Juffer, welches den Wein zu einem großen Ereignis macht. Von der Jugend an wird er perfekt schmecken und das Potenzial zu einer sehr langen Flaschenreife haben. Was für ein raffiniertes, drahtiges und kraftvolles Model, welches zugleich eine finessenreife und filigrane Ballerina ist. In diesem Wein ist alles. Das ganze mit einer Cool-Climate-Charakteristik und einer kühlen, rassigen Frische die ihresgleichen sucht. Eine perfekte Kombination. Großer Wein für Finesse-Liebhaber. 100/100

Brauneberger Juffer Sonnenuhr GG 2016

Lobenberg: Er ist weniger anstrengend, wobei der 2015er wirklich genial war, aber er nahm den Genießer auch sehr in Anspruch. Dieser 2016er kommt schon in der Nase so unglaublich charmant, zart, finessereich und trotzdem frisch rüber, dass es eine Freude ist. Auch im Mund zeigt dieses GG diese Leichtigkeit und Feinheit des Jahrganges, die sich bereits in der Verkostung bei Prüm kurz zuvor, in dieser totalen Brillanz der Graacher Himmelreich Lage ausdrückte. Auch hier bei Haag haben wir diese Feinheit. Die Frage ist nur, was der Konsument am Ende will? Dieser Wein ist hochklassig, lang, intensiv in seiner mineralischen Spur, aber trotzdem strengt er nicht an. Man kann ihn mit Freude trinken und nimmt auch ein zweites und drittes Glas. Er schwebt, ja fliegt fast. Das ist aber nicht der Wein, der 10, 15, 20 Jahre immer weiter aufbaut wie 2015, denn 2016 ist schon da, vom ersten Moment. Aber vielleicht entspricht dieser 2016er eher dieser Spezifität Haags und dieses Bereichs der Mosel. Auf jeden Fall ist es eine große Freude diesen so köstlichen, leckeren Wein zu trinken, auch wenn er den Genießer nicht so in die Knie zwingt wie der sensationelle 2015er. 98-100/100

Details

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Region Mosel Saar Ruwer
Winzer Fritz Haag
Jahrgang Mehrere
Alkoholgehalt 13%